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Grillen, Kubb spielen, Sonne tanken.

Angrillen in Berlin. ©2009 Florian MarxEs ist angegrillt. Herrlich! Wie lange habe ich auf diesen Tag gewartet. Wie lange habe ich von diesem Tag geträumt. Und es war besser als in meinem Traum.
Erst wird alles wichtige eingekauft: Toastbrot, eine leckere Curry-Senf-Grillsoße von Bautzner (Bautzner = der beste Senf der Welt), was gutes zum Trinken (KEIN Wein, NUR Bier, das passt einfach nicht), etwas Gemüse (Zucchini passt immer, Paprika und Champignons sind auch nicht schlecht) und natürlich ein ordentliches Stück Fleisch oder ein paar Würste. Alternativ kann man natürlich auch nur bei Gemüse bleiben oder auf eine Vielzahl von Fleischersatzprodukten (Fisch, Tofuwürste, -bratlinge, -streifen, Seitanbürger, …) oder Grillkäsevariationen zurückgreifen.
Holzkohle (ich empfehle Holzkohlebriketts von ALDI) und Grillanzünder sollten nicht vergessen werden … ach und der Grill auch nicht … und das Ablöschbier (nach jahrelangem Testen hat sich Sternburg Export, eigentlich nicht trinkbar, dafür als perfekt erwiesen).
Und dann kann es schon los gehen. Während  der Grill schon mal angefeuert wird, kann man gut und gerne eine erste kleine Runde Kubb oder Golf spielen (es gehen auch andere Spiele, aber Kubb und Golf sind halt gerade in Mode).
Und dann kommt die wohl wichtigste Frage: Wer grillt? Der, nennen wir ihn Grillmeister, hält nämlich ein wichtiges Amt inne. Er ist verantwortlich für das Gelingen der zu grillenden Produkte und dafür, dass jeder möglichst gleichzeitig etwas von seinem Essen auf dem Teller hat. Sein Können entscheidet über die Stimmung des restlichen Tages. Letzendlich kann man sagen: der Grillmeister hat die Arschkarte gezogen. Denn er muss die ganze Zeit am Grill hocken und Steaks, Würste, Gemüse und andere Sachen wenden (und ja nicht schwarz werden lassen). Das Kontingent an getoastetem gegrilltem Toastbrot muss immer aufgefüllt werden. Und so verbringt man wärend alle anderen gemütlich auf der Decke das frisch Gegrillte verspeisen die schöne Zeit im Rauch des in die Glut tropfenden Fettes (das muss so), leicht abseits (der Rauch könnte ja stören), mit einer Hand das Grillgut wendend und mit der anderen irgendetwas essend. Echt toll.
Naja, aber Matthias hat das alles echt gut gemacht. Das Fleisch war zart, das Gemüse knackig und das Toast perfekt goldbraun. Danke nochmal!

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